Apotheke Mache IMPRESSUM | KONTAKT




 



Info-Service


Schon seit 1652
Apotheke am selben Platz in Kirchheim/Teck

Teil 2

Die Geschichte der Familie Ploß als Kirchheimer Apotheker endet mit dem Verkauf der Apotheke durch die Witwe von Johann Heinrich Ploß an Jakob Friedrich Currlin. In der Folgezeit ging die Apotheke jeweils in den Besitz eines fremden Apothekers über.

Wechselnde Besitzer von der Revolutionszeit bis zur Weltwirtschaftskrise

1773–1793	Jakob Friedrich Currlin
1793-1795	Wilhelm Friedrich Gaupp , geführt v. Karl Friedrich Pezold
1795-1827	Karl Christian August Ultmann (aus Ulm)
1827-1839	Christian Gotthold Engelmann
1839-1856	August Friedrich Schenk (aus Stuttgart)
1856-1871	Karl August Moll (aus Besigheim)
1871-1896	Gustav Adolf Lindenmayer
1896-1928	Dr. Heinrich Kleesattel


Die Geschichte der Familie Ploß als Kirchheimer Apotheker endet mit dem Verkauf der Apotheke durch die Witwe von Johann Heinrich Ploß an Jakob Friedrich Currlin. In der Folgezeit ging die Apotheke jeweils in den Besitz eines fremden Apothekers über.

Das 19. Jahrhundert mit seinen zahlreichen naturwissenschaftlichen und technischen Entdeckungen brachte auch viele Neuerungen in der Herstellung und den Verkauf von Arzneien. So wanderte z.B. die Herstellung der Arzneien von der Offizin in die sogenannte Rezeptur und die Kunden wurden in der Offizin beraten und bedient. So wird auch heute noch der Verkaufsraum einer Apotheke als Offizin bezeichnet.

Die größten Veränderungen bewirkte aber die sich entwickelnde industrielle Herstellung von Arzneimitteln. Grundlage hierfür war die bahnbrechende Entdeckung der Alkaloide. Mit Alkaloiden werden aus Naturstoffen (wie Pflanzen, Pilze usw.) isolierte Substanzen bezeichnet, die charakteristische Wirkungen auf den menschlichen und tierischen Organismus haben. Die Herstellung des ersten isolierten Alkaloids gelang Friedrich Wilhelm Stürmer 1804, indem er Morphin aus Schlafmohn extrahierte. Von unschätzbarem Vorteil für die Herstellung von Arzneien war dabei nicht nur die Gewinnung des reinen Wirkstoffs, sondern vor allem auch die damit verbundene Möglichkeit, diesen Wirkstoff auch exakt dosieren zu können und Arzneimittel so für den Patienten wirksam und sicher machen.

Viele Apotheker nutzten ihr chemisches Wissen nun nicht mehr nur zur Herstellung von Arzneien, sondern auch zur Forschung und zur Entwicklung neuer Medikamente. Bald spezialisierten sich einzelne Apotheken auf die Herstellung der Alkaloide und belieferten damit ihre Kollegen. Aus diesen Apotheken entstanden die ersten industriell geprägten pharmazeutischen Betriebe, die ab dem Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur einzelnen Stoffe, sondern auch fertige Arzneimittel herstellten.

Ob und in welchem Ausmaß die Inhaber der Apotheke Schneider (vormals Marktapotheke) aktiv an dieser Entwicklung teilhatten ist nicht überliefert. Sicher ist aber: Auch wenn die Herstellung der Arzneien zunehmend nicht in den Apotheken, sondern durch die pharmazeutische Industrie erfolgte, die sachkundige Beratung und zuverlässige Versorgung wurde von den Kirchheimern auch weiter geschätzt und die einzelnen Apotheker der Apotheke Schneider konnten das Vertrauen ihrer Kunden täglich neu gewinnen. Auch soll nicht unerwähnt bleiben, dass auch heute noch Rezepturen wie Salben, Tropfen und Kapseln täglich manuell und individuell für den einzelnen Patienten in der Schneider Apotheke MACHE hergestellt werden.

Teil 3 weiterlesen...



Schneider Apotheke MACHE
  Marktstr. 29
73230 Kirchheim/Teck
Mo - Fr 08.30 - 19.00 Uhr
durchgehend geöffnet
  Sa 08.00 - 14.00 Uhr
(07021) 2633 - Fax: 74133
 
Senden Sie uns eine E-Mail

Für alle Angebote gilt: Arzneimittel: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!
Tierarzneimittel: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker!
Biozide: Biozide und Insektenschutzmittel sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.

*Ersparnis: Im rezeptfreien Bereich - außer Bücher. Arzneimittel, die der Arzneimittelpreisverordnung unterliegen, haben alle den gleichen Abgabepreis. Die Ersparnis gilt entweder gegenüber dem UVP (siehe unten) oder dem AVP (siehe unten).
Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers: (UVP)
AVP: Diesen Preis hat der pharmazeutische Unternehmer zum Zwecke der Abrechnung von Apotheken mit den gesetzlichen Krankenkassen als einheitlichen Abgabepreis angegeben. Wenn die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für dieses Produkt ausnahmsweise erstatten, bezahlen sie diesen Preis abzüglich eines Rabatts von 5 %. Außerhalb der Abrechnung mit der gesetzlichen Krankenkasse hat dieser Preis keine Verbindlichkeit. Die angegebene Ersparnis bezieht sich auf diesen Referenzpreis.
Preise inkl. MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten
Preisänderungen und Irrtum vorbehalten.
Die hier dargestellten Produkthinweise beruhen auf den von der ABDATA bereitgestellten Pharmazie-Informationen. Die Texte stellen keine Empfehlung oder sonstige Werbung für das Medikament dar, sondern sollen sachlich informieren. Wir haften weder für die Vollständigkeit noch Richtigkeit der Hinweise. Auch ersetzen die Hinweistexte keine fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.
© Apotheke Mache | Hinweise zum Datenschutz